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Wiesbaden wählt OB : Stichwahl zwischen Mende und Seidensticker

Oberhaupt für Landeshauptstadt: In Wiesbaden wählen die Bürger einen neuen Oberbürgermeister. Bild: dpa

Wer wird die Nachfolge des in Ungnade gefallenen Sven Gerich antreten? Die Kandidaten von SPD, CDU und Grüne liefern sich um das Amt des Wiesbadener Oberbürgermeisters ein knappes Rennen.

          Parallel zur Europawahl entscheiden Wiesbadens Einwohner derzeit auch über einen neuen Oberbürgermeister. Nach einem vorläufigen Zwischenergebnis zeichnet sich eine Stichwahl am 16. Juni ab. Der Bewerber der SPD und Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Gert-Uwe Mende, ist der Platz in der Stichwahl nach dem letzten Stand sicher mit 27,1 Prozent. Das Rennen zwischen dem CDU-Kandidaten Eberhard Seidensticker und Christiane Hinninger von den Grünen ist ebenfalls entschieden. Seidensticker kommt derzeit auf 24,5 Prozent vor Hinninger mit 23,4 Prozent. Danach folgen der Kandidat der FDP, Sebastian Rutten, mit 10,5 Prozent und Eckhard Müller von der AfD mit 6,2 Prozent.

          Alexander Davydov

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach Auszählung der 260 Stimmbezirke konnte am Sonntagabend keiner der Kandidaten damit rechnen, bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit zu erreichen.

          In Wiesbaden sind rund 200.000 Männer und Frauen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung liegt derzeit bei 53,5 Prozent. Der Oberbürgermeister in Wiesbaden wird für sechs Jahre gewählt. Es geht um die Nachfolge von Sven Gerich. Der Amtsinhaber hat im Januar seine Kandidatur zurückgezogen. Gerich wird der Vorteilsnahme verdächtigt.

          Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den amtierenden Oberbürgermeister wegen einer umstrittenen Reise nach Spanien im Jahre 2014, die er mit seinem Lebenspartner und einem damaligen städtischen Manager unternommen hatte.

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