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Wiesbaden : Mäzen plant Museum - für eigene Kunstsammlung

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Wiesbadener „Filetstück“: das Eckgrundstück an Rheinstraße und Wilhelmstraße Bild: Marcus Kaufhold

Ein Wiesbadener Unternehmer möchte Wiesbaden ein Museum zum Geschenk machen. Darin soll seine eigene Kunstsammlung präsentiert werden, wenn es nach ihm geht.

          Ein Wiesbadener Unternehmer möchte der Landeshauptstadt ein Museum zum Geschenk machen, in dem seine eigene Kunstsammlung präsentiert wird. Dieses Angebot hat Alexander Klar, Direktor des Landesmuseums, öffentlich gemacht. Das Gebäude soll auf dem Areal an der Ecke Wilhelmstraße und Rheinstraße entstehen, auf dem zuletzt das neue Stadtmuseum geplant war.

          Laut Klar will der Unternehmer, der zunächst noch anonym bleiben möchte, das Areal in Erbbaurecht erwerben und darauf mit eigenen Mitteln in Höhe von rund 30 Millionen Euro ein Ausstellungshaus errichten. Auch wolle der Stifter das Haus auf eigene Kosten betreiben. Als Architekt hat er laut Klar Fumihiko Maki ausgewählt. Der Japaner ist Träger des Pritzker-Preises, der renommiertesten internationalen Auszeichnung für Architektur. Unter maßgeblichen Kommunalpolitikern ist das Vorhaben laut Klar auf ein positives Echo gestoßen, es sei jedoch auch auf das laufende Bürgerbeteiligungsverfahren für die künftige Nutzung des Areals verwiesen worden.

          Bei dem Unternehmer handelt es sich nach Informationen dieser Zeitung um Reinhard Ernst. Die Sammlung Ernst umfasst laut Klar etwa 400 Werke. Es handele sich um einen Querschnitt durch die internationale Kunst seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Nach Einschätzung des Museumsdirektors gehören zur Sammlung mehr als ein Dutzend Spitzenwerke von internationalem Rang.

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