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Wiesbaden : HSK investieren und bauen Versorgung aus

Nehmen Notfälle auf: Die Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Bild: Sick, Cornelia

In Wiesbaden stehen drei Akutkrankenhäuser rund um die Uhr bereit, um Notfallpatienten zu versorgen. Allein die Horst-Schmidt-Kliniken investieren eine halbe Million in die Modernisierung des Krankenhauses.

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          Mehr als eine halbe Million Euro investieren die Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken gegenwärtig in die Modernisierung des Krankenhauses. Die Verwaltung hat einen Teil der von ihr genutzten Büros im Erdgeschoss für das medizinische Versorgungszentrum geräumt. Wie die Ambulanzen der Unfall und Gefäßchirurgie ist es jetzt ebenerdig zu erreichen. Die nutzbaren Flächen sind von 285 auf 540 Quadratmeter ausgeweitet worden.

          Ewald Hetrodt

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Bis zum Februar sollen die Bauarbeiten beendet sein. Dazu gehören der Ausbau und eine neue Struktur der zentralen Notaufnahme. Die Investitionen seien trotz des geplanten Neubaus noch sinnvoll, erklärte de medizinische Geschäftsführer Parwis Fotuhi. „Indem wir auch die Abläufe völlig neu organisieren, stellen wir uns auf den zunehmenden Versorgungsbedarf ein.“ Klassische Notfälle wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Unfälle würden routiniert und professionell behandelt. Die HSK versorgten rund 90 Prozent der Schlaganfälle in der Region. Wie berichtet, hält die Rhön-Klinikum AG seit dem Frühjahr 49 Prozent des kommunalen Krankenhauses.

          Rasche Weiterleitung und individuelle Versorgung

          Sie hat die unternehmerische Führung der in eine finanzielle Schieflage geratenen Kliniken übernommen und will nach eigenem Bekunden in etwa zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Neben den neuen Strukturen gebe es ein neues organisatorisches Konzept, teilte Fotuhi mit.

          Ein Facharzt untersuche den Patienten sehr schnell und leite ihn nach einer ersten Behandlung rasch weiter, damit er individuell versorgt werde. Parallel dazu haben die HSK die Zusammenarbeit an den Schnittstellen zu Labor und Radiologie sowie die Belegung des Hauses deutlich verbessert.

          Auch bei „Rot“ stehen die Krankenhäuser bereit

          Die Arbeit der Notaufnahmen in den HSK, dem Josefshospital und der Paulinenklinik ist auch ein Thema der Wiesbadener Gesundheitskonferenz. Wie der verantwortliche Dezernent, Bürgermeister Arno Goßmann (SPD), in der Stadtverordnetenversammlung erläuterte, sind die drei Akutkrankenhäuser in Wiesbaden im Unterschied zu anderen Städten rund um die Uhr aufnahmebereit.

          Goßmann beantworte eine Frage der Stadtverordneten Sabine Gaedeke (Grüne), wonach die Status-Meldung „Rot“ nicht bedeutet, dass kein Wiesbadener Akutkrankenhaus mehr angefahren werden könne. Sie diene dem Rettungsdienst lediglich zur bedarfsgerechten Verteilung von Notfallpatienten, sei also nur eine organisatorische Lenkung. Auch bei „Rot“ stünden die Krankenhäuser zur Aufnahme bereit. Die Rettungsdienste in der Stadt gelten als relativ rasch. Es heißt, die gesetzlich festgelegen Zeitlimits würden regelmäßig unterschritten.

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