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Wilke-Lebensmittelskandal : Wie sich die Wirtschaft selbst kontrolliert

Der Appetit auf Wurst kann einem da schon vergehen: Heimliche Aufnahmen von schimmeliger Wurst bei der Firma Wilke. Bild: Waldeckische Landeszeitung/Privat

Lebensmittelunternehmen sichern sich über Zertifikate ab, um die Qualitätsstandards ihrer Produktion zu belegen. Der Wursthersteller Wilke hatte auch eins.

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          Seit dem Wurst-Skandal bei Wilke kommt die staatliche Lebensmittelkontrolle nicht aus den Schlagzeilen. Unternehmen aus der Lebensmittelbranche sind aber auch selbst verpflichtet, sich einmal im Jahr kontrollieren zu lassen. Das gilt für den Landwirt ebenso wie für den Wurstfabrikanten oder Restaurantbetreiber. Durch betriebliche Eigenkontrollen und ein entsprechendes Qualitätsmanagement muss der Unternehmer sicherstellen, dass seine Produkte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein inzwischen europaweit gängiges Zertifikat, etwa vergleichbar mit dem Tüv, ist das IFS-Zertifikat. Es wird nicht von Behörden vergeben, sondern ist die Eigenkontrolle der Wirtschaft, bei der geprüft wird, ob Standards in der Produktion eingehalten werden, wie etwa bestimmte Handgriffe und Kühltemperaturen, oder ob eine ordentlich geführte Lieferantenkette vorliegt.

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