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Maske ist nicht gleich Maske : Wie gut FFP2 schützt

Starke Unterschiede: Der Preis für eine FFP2-Maske kann weniger als 70 Cent oder über 2,50 € betragen. Bild: dpa

Die Stiftung Warentest hat verschiedene FFP2 Masken getestet. Alle Masken konnten im Test eine gute Filterqualität nachweisen, wobei einige Modelle das Atmen schwerer machen.

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          Die Stiftung Warentest hat zum zweiten Mal FFP2-Masken untersucht und stellt fest, dass die Filterwirkung bei allen Masken – 20 wurden inzwischen geprüft – hoch ist. Allerdings sind unter den Masken auch solche, die das Atmen stark beeinträchtigen können, auch sitzt nicht jedes Modell optimal, weshalb die Tester am Ende nur vier von 20 Masken für rundum empfehlenswert halten. Das sind: die 3M Aua 9320+ aus dem Vortest sowie, neu getestet, die Modelle von Lindenpartner, Moldex und Uvex. Alle vier Modelle schützen sehr gut vor Aerosolen, bieten genug Atemkomfort, überzeugen bei Passform und Dichtigkeit und scheiden unauffällig in der Schadstoffprüfung ab. Die Masken kommen von Anbietern, die auf Arbeits- und Atemschutzmasken spezialisiert sind. Gute Qualität gibt es für 67 Cent das Stück (Uvex), aber auch deutlich teurer: für 2,74 Euro (3M-Maske).

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Einen geringen Atemkomfort stellen die Tester bei sieben Masken fest, unter diesen die von Kingfa, Leikang und Taidakang. Weitere sieben halten sie wegen der Passform für nur eingeschränkt geeignet. Eine gut sitzende Maske blähe sich beim Ausatmen auf und ziehe sich beim Einatmen zusammen.

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