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Cyber-Attacken : Schutz vor der Datenlawine

Internet-Security: Marc Wilczek ist Chef des IT-Sicherheitsanbieters Link 11. Bild: Rainer Wohlfahrt

Cyber-Attacken wie jüngst auf die Stadt Frankfurt werden immer professioneller. Eine Frankfurter Firma bietet Schutz gegen die wachsende Gefahr aus dem Netz.

          3 Min.

          Die Bedrohungslage ist ernst, das sieht der Besucher auf den ersten Blick. Auf einem Schrank im Flur des Frankfurter Unternehmens Link 11 hängt ein Plakat, und vieles darauf leuchtet in Rot. Auf dem Zettel sind Datenlawinen dargestellt, die im dritten Quartal dieses Jahres Konzerne getroffen haben mit dem Ziel, deren Server lahmzulegen. Selbst der Laie kann darauf erkennen, dass die Methoden von Cyberkriminellen immer professioneller, die Angriffe komplexer, größer und vielfältiger werden oder, vereinfacht gesagt: viel gefährlicher. „Das Geschäft floriert“, sagt Marc Wilczek. Mit dem Wachsen der Realwirtschaft erlebe auch die Schattenwirtschaft einen Aufschwung.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Für Wilczek ist das Fluch und Segen zugleich. Denn einerseits weiß der Geschäftsführer von Link 11, welch enormen Schaden Cyberattacken anrichten können. Andererseits aber ist es das Geschäft der von ihm gemeinsam mit Jens-Philipp Jung und Karsten Desler geführten Firma, diese Überfälle im Auftrag von Unternehmen und Behörden zu verhindern.

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