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„Schlimmste Halle“ des Landes : Westernhagen spart Frankfurt bei Tour aus

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„In Frankfurt trete ich nicht mehr auf, bevor die nicht eine Halle bauen, die man auch beschallen kann“, sagt Westernhagen zum Entschluss, nicht in Frankfurt zu spielen. Bild: dpa

Die Akustik in der Festhalle ist Marius Müller-Westernhagen zu schlecht, daher macht er einen Bogen um Frankfurt. Am liebsten wäre ihm, wenn eine neue Halle gebaut würde.

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          Musiker Marius Müller-Westernhagen (66) will seine Hits wie „Sexy“ oder „Freiheit“ vorerst nicht mehr in Frankfurt zum Besten geben - zumindest nicht in der Festhalle. „Die Festhalle ist von den akustischen Bedingungen her die schlimmste in Deutschland“, sagte Westernhagen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

          Frankfurt steht dementsprechend auch nicht auf dem Plan für seine kommende Tour, die im Herbst beginnen soll. „In Frankfurt trete ich nicht mehr auf, bevor die nicht eine Halle bauen, die man auch beschallen kann“, sagte Westernhagen. Fans könnten ihn aber beispielsweise in Mannheim sehen - die Halle dort sei richtig gut.

          Die Frankfurter Hallen-Betreiber wiesen die Kritik umgehend zurück. „Die Festhalle hat eine sehr gute Akustik“, entgegnete der Sprecher der Frankfurter Messe, Markus Quint, zu der der Veranstaltungsort gehört. Die Akustik eines Konzerts hänge immer von der Tontechnik ab. „Das ist eine Sache der Produktion, wie man eine Halle aussteuert.“

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