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Werbevertrag : Deutsche Börse auf dem Ärmel der Eintracht

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Neues Logo in Aussicht: Bald soll sie die Deutsche Börse AG am linken Ärmel der Eintracht-Trikots vertreten sein. Bild: dpa

Die Eintracht Frankfurt hat eine Werbefläche zu vergeben, die Deutsche Börse dem Vernehmen nach Interesse. Für eine Zusammenarbeit mit dem Fußballklub wurden sogar die Leitlinien geändert.

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          Auf dem linken Trikotärmel der Fußballspieler von Eintracht Frankfurt wird von der nächsten Bundesligasaison an die Deutsche Börse AG auf sich aufmerksam machen. Der Verein und die Börse schließen nach Informationen dieser Zeitung einen Werbevertrag über drei Jahre.

          Welchen Preis die Eintracht dafür erlöst, war am Sonntag nicht zu erfahren. Die Börse bestätigte die Gespräche darüber mit der Eintracht, ein Sprecher sagte aber, dass „die Tinte noch nicht trocken“ sei.

          Leitlinie geändert

          Seit 2013 wirbt auf den Trikotärmeln aller 36 Mannschaften der Ersten und der Zweiten Bundesliga das Logistikunternehmen Hermes. Dieser Vertrag war von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für alle Klubs abgeschlossen worden. Weil er nun ausläuft, kann jeder Verein die etwa 70 Quadratzentimeter große Fläche auf eigene Rechnung vermarkten. Die TSG Hoffenheim hat als erster Bundesligaklub den Direktvermarkter Prowin als Ärmelsponsor gewonnen, Schalke 04 ist mit Allyouneed einig geworden, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Post.

          Zwischen der Eintracht und der Börse gibt es dem Vernehmen nach seit längerem Gespräche über eine langfristige Zusammenarbeit. Das beabsichtigte Ärmelsponsoring sei nur die „sichtbare Werbeleistung einer weiterreichenden Vernetzung“, so ist bei der Eintracht zu hören.

          Noch enthält die „Leitlinie für das gesellschaftliche Engagement“ der Börse den „Ausschluss von Sport, Einzelpersonen, politischen Parteien oder religiösen Institutionen von der Förderung“. Dieser Passus sei, was den Sport betrifft, inzwischen geändert, die Neufassung sei aber noch nicht veröffentlicht worden.

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