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Auf und zu : Wer kommt, wer geht im Frankfurter Geschäftsleben?

Handel im Wandel: Linda kehrt der Goethestraße den Rücken. Bild: Lando Hass

Das Konzept eines Schuhhändlers geht an der Luxusmeile der Mainmetropole nicht mehr auf. Filialisten expandieren trotz Corona weiter, ebenso ein Frankfurt-Label.

          4 Min.

          Ausverkauf bei Linda

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Im Linda Schuhsalon an der Goethestraße läuft der Ausverkauf. Ende August ist Schluss, sagt Junior-Chefin Claudia Catacchio, die nach dem Tod des Vaters in das alteingesessene Familienunternehmen eingestiegen ist und zusammen mit ihrer Mutter Marion die Geschäfte managt. Diese hatte 1969 die erste Filiale an der Schillerstraße eröffnet, zu Hoch-Zeiten verkauften die Catacchios italienische Damenschuhe und Accessoires in neun Geschäften in der Stadt. Bis vor sieben Jahren gab es sogar zwei Filialen an der Goethestraße. Wegen eines nicht verlängerten Mietvertrages zog eine der beiden an den Rathenauplatz – das Blumengeschäft Borchert hatte dort durch einen Umzug Platz gemacht. Auf diesen Standort wird sich Linda fortan konzentrieren.

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