https://www.faz.net/-gzg-aiqwc

Hessischer Landtag : Alles offen in Wiesbaden

Wechselt nach Berlin: Nancy Faeser als Fraktinonsvorsitzende der SPD im Hessischen Landtag. Bild: dpa

So spannend war die hessische Politik schon lange nicht: Nicht nur in der CDU, auch in der SPD stellt sich die Frage nach dem Spitzenkandidaten für die nächste Landtagswahl.

          1 Min.

          Wer wird nach der nächsten Landtagswahl im Jahr 2023 Hessen regieren? Seit Montag ist dies ungewisser denn je. Nachdem in der CDU die Frage, ob Ministerpräsident Volker Bouffier noch einmal antritt und wenn nicht, wer aus der Union dann Spitzenkandidat werden soll, lauter und lauter gestellt worden ist, hat nun die wichtigste Oppositionspartei ihre natürliche Spitzenkandidatin für den Wahlkampf in zwei Jahren verloren.

          Wenig spricht dafür, dass Nancy Faeser, wenn sie als Bundesinnenministerium erst einmal ihre Position in der Bundeshauptstadt gefestigt hat, in Hessen antritt. Sie müsste, um den Wahlkampf glaubwürdig zu bestreiten, die Frage bejahen, ob sie im Falle einer Niederlage Oppositionsführerin im Landtag würde. Dann aber könnte sie sich die Reise nach Berlin gleich sparen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Umrüsten: Auch Berlin-Schöneberg braucht bald mehr Wärmepumpen.

          Quasi-Pflicht : Der teure Wärmepumpen-Hype

          Mit den neuen Heizungen soll alles besser werden – effizienter und grüner in jedem Fall. Doch viele Gebäude sind dafür überhaupt nicht geeignet. Was die Kosten des Heizens betrifft, warnen Fachleute vor einer bösen Überraschung.
          Viele Menschen fühlen sich isoliert und einsam. Die Pandemie schränkt das Leben zu stark ein.

          Allensbach-Umfrage zu Corona : Das Gefühl, in einer Endlosschleife festzuhängen

          Eine Mehrheit in Deutschland meint, Corona habe die Gesellschaft zum Schlechteren verändert. Lediglich jeder Vierte geht davon aus, dass sich 2022 das Leben wieder normalisiert. Der Anteil derjenigen, die bereit wären, gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, wächst.