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Edelmetallhändler PIM : Was Gold-Anleger beachten sollten

Sie liegen dort gut: Goldbarren in einem Lager der Deutschen Bundesbank. Bild: Bundesbank

Zehntausend Kleinanleger müssen nach dem mutmaßlichen Betrug bei PIM Gold um ihr Geld fürchten. Das Edelmetall ist als Anlageform riskanter, als vielen bewusst ist.

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          Die Internetseite sah solide aus: „Substanz. Sicherheit. Beständigkeit“ war der Netzauftritt der Heusenstammer PIM Gold und Scheideanstalt GmbH überschrieben. Einen „langfristigen Erhalt Ihrer Werte“ versprach das Unternehmen.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nun jedoch steht auf der Internetseite, dass zum 30. September Insolvenz angemeldet wurde und „umfangreiche Vermögenswerte beschlagnahmt“ seien. Beamte hatten die Firma durchsucht und eine Person festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Insolvenzverwalter Renald Metoja rechnet mit 10.000 Kunden, die wohl einen erheblichen Teil ihres Geldes abschreiben müssen. Das Verfahren werde sich „mehrere Jahre“ hinziehen. Es besteht der Verdacht, dass PIM Gold Edelmetall verkaufte, das die Firma nicht besaß. 150 Millionen Euro hatten Kunden gezahlt in dem Glauben, dafür 3,38 Tonnen Gold zu erhalten. Dass viele Barren womöglich gar nicht existierten, fiel nicht auf, weil die Firma eine Zuschlagrendite versprochen hatte, wenn sie bei PIM Gold eingelagert blieben.

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