https://www.faz.net/-gzg-89qv6

Fund im Stadtwald : Weltkriegsbombe in Bad Vilbel gesprengt

  • Aktualisiert am

Hinterlassenschaft: Amerikanische Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden in Deutschland immer wieder gefunden - so wie dieses Exemplar im September in Berlin Bild: dpa

Ein Pilzsammler entdeckt einen Blindgänger bei einem Spaziergang. Der Zustand des Sprengkörpers macht eine Entschärfung unmöglich, das gefährliche Überbleibsel wird schließlich gesprengt.

          1 Min.

          Eine Weltkriegsbombe ist im Stadtwald von Bad Vilbel im Wetteraukreis gesprengt worden. „Es gab keinerlei Probleme oder Störungen“, sagte ein Stadtsprecher am Dienstag. Der Blindgänger war bereits am 23. Oktober von einem Pilzsammler gefunden worden. Weil der Zünder stark vermodert war, konnte die Bombe nach Angaben der Stadt nicht entschärft werden.

          Rund um den Fundort der amerikanischen 50 Kilogramm schwerer Rest einer Zehn-Zentner-Bombe wurde für die kontrollierte Sprengung eine Sicherheitszone mit einem Radius von 700 Metern eingerichtet. Fast 150 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Kampfmittelräumdienst und Stadtverwaltung seien im Einsatz gewesen.

          Vor der Sprengung hatte eigentlich ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera das Gebiet überfliegen sollen, um sicherzustellen, dass dort keine Passanten mehr unterwegs sind. Wegen Nebels habe dieser aber nicht abheben können, berichtete der Stadtsprecher. Man habe dann vor der Sperrung das Waldstück abgesucht und Lautsprecherdurchsagen gemacht.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.