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Weltklimakonferenz : „Glasgow ist kein großer Schritt“

Abgase: Ein Drittel der CO2-Emissionen verursacht in Hessen der Verkehr. Bild: Kolb, Marie-Luise

Auch Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, hat die Weltklimakonferenz beobachtet. Sein Resümee: Das 1,5-Grad-Ziel ist nicht mehr realistisch, weil die Entschlusskraft fehlte.

          3 Min.

          Herr Schmid, wie erfolgreich war die Weltklimakonferenz?

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Glasgow ist nicht der große Wurf geworden. Das muss man sagen. Da ist eindeutig zu wenig zur Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels erreicht worden. Da war zu wenig Entschlusskraft von Seiten der Staaten. Es gibt aber den ein oder anderen Lichtblick.

          Wo sehen Sie Lichtblicke?

          Die Methan-Initiative ist einer, ein andere die, wenn auch abgeschwächte Formulierung, zum klaren Bekenntnis zum Kohleausstieg, das Abkommen über das Aus für Verbrennermotoren und die Drosselung beziehungsweise das Ende der Subventionen für Kohle, Öl und Gas.

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