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Corona zum Trotz : Zahl der Insolvenzen weiter rückläufig

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Firmen, denen die zustehende staatliche November-Hilfe noch nicht ausgezahlt wurde, sind von der Pflicht zur Insolvenzantragsstellung befreit. (Symbolbild) Bild: dpa

Zu Beginn diesen Jahres sind weiterhin immer weniger Insolvenzen in Hessen zu verzeichnen – trotz Corona-Krise. Manche Firmen sind zudem von der Pflicht zur Insolvenzantragsstellung befreit.

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          Auch zum Jahresbeginn ist in Hessen von einer coronabedingten Insolvenzwelle nichts zu spüren. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen habe im Januar deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mit. Auch die vorläufigen Zahlen für den Februar lagen unter den Werten des Vorjahresmonats. Damit habe sich der rückläufige Trend aus der zweiten Jahreshälfte 2020 fortgesetzt. Allerdings waren Firmen, bei denen die Auszahlung der seit dem November vorgesehenen staatlichen Hilfen noch aussteht, von der Pflicht zur Insolvenzantragsstellung befreit.

          Im Januar wurden in Hessen 81 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Das ist ein Rückgang um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als noch 105 Anträge gemeldet worden waren. Von den beantragten Insolvenzen wurden 44 Verfahren eröffnet – 37 wurden abgewiesen, weil das Vermögen der Schuldner voraussichtlich nicht zur Deckung der Kosten des Insolvenzverfahrens ausgereicht hätte.

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