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Geplantes Neubaugebiet an A5 : Weiter Uneinigkeit über die Frankfurter „Josefstadt“

Ablehnung: Nicht nur sie sind gegen die „Josefstadt“ – gesehen bei einer Kundgebung im September dieses Jahres Bild: dpa

Darf Frankfurt die umstrittene geplante „Josefstadt“ an der A5 verwirklichen? CDU und SPD in der Rhein-Main-Region sind sich uneins. Sie stellen im Dezember ihre konträren Positionen zur Abstimmung.

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          Fast sieben Stunden haben SPD und CDU in der Rhein-Main-Region am Mittwoch grundsätzlich über die Bedingungen für neue Wohnbauflächen im Rhein-Main-Gebiet beraten und sich in vielen Punkten verständigt. Keine Einigung haben sie in der Regionalversammlung Südhessen allerdings in der zentralen, aber auch am meisten umstrittenen Frage erzielt: Der Zukunft der „Josefstadt“, dem von der Stadt Frankfurt geplanten Wohnviertel für rund 30.000 Einwohner im Nordwesten der Stadt auf beiden Seiten der Autobahn 5.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu konträr sind die Positionen. Um die ansonsten reibungslos funktionierende Koalition nicht zu gefährden, haben SPD und CDU beschlossen, in der Sitzung der Regionalversammlung Südhessen am 13. Dezember den Mitgliedern getrennte Anträge zur Abstimmung vorzulegen.

          Die CDU lehnt das Projekt in Gänze ab. Die SPD wird vermutlich für eine zweistufige Entwicklung plädieren, die Flächen östlich und westlich der A5 nacheinander zu realisieren. Die Stadt Frankfurt kann nicht alleine über ihr geplantes Neubaugebiet entscheiden.

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