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Schnee in Hessen : Viele Unfälle auf den Straßen

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Eisglatte Straßen: besonders Mittelhessen war betroffen (hier ein Geländewagen am 22.11.2015 zwischen der Alsfelder Pfefferhöhe und Romrod) Bild: dpa

Schnee und Eis haben am Sonntag in vielen Teilen Hessens zu Unfällen geführt. Ein 27 Jahre alter Mann kam bei Kirchhain von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Er starb noch an der Unfallstelle.

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          Schnee und Eis auf winterglatten Straßen haben am Sonntag in Teilen Hessens zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Stark betroffen war Mittelhessen, wie die Polizei in Gießen mitteilte. In Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf) kam ein 27 Jahre alter Mann in seinem Kleinwagen ums Leben. Auf der Landesstraße 3073 in Richtung Rauschenberg geriet das Fahrzeug am Nachmittag ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Der 27 Jahre alte Mann starb noch an der Unfallstelle.

          Seine 25 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer verletzt ins Uni-Klinikum Marburg gebracht. Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens kam mit leichten Blessuren davon. An beiden Autos entstand Totalschaden. Im Landkreis Gießen ereigneten sich mehr als ein Dutzend Unfälle, wie die Polizei berichtete. Meist habe es sich aber nur um Blechschäden gehandelt.

          Schneefall führte auch im Vogelsbergkreis zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Autobahn 5 zwischen Alsfeld und Homberg (Ohm) war die Fahrbahn zeitweise schneebedeckt. In beiden Richtungen staute sich der Verkehr, teilweise war die Fahrbahn vereist. Einige Autofahrer versuchten den Stau über die Bundesstraße 49 zu umgehen, doch dort wartete ebenfalls verschneiter und vereister Asphalt.

          Zwischen der Alsfelder Pfefferhöhe und Romrod rutschte ein Autofahrer mit seinem Geländewagen in einen Graben, die vier Insassen blieben unverletzt. Wie die Polizeistation Alsfeld mitteilte, kam es zu ein paar weiteren kleinen Bagatellunfällen. Die Polizeidienststellen in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Fulda verzeichneten keine erhöhten Unfallzahlen wegen der Witterung.

          In den Höhenlagen des Taunus und der Rhön konnten sich Spaziergänger hingegen über eine dünne Schneeschicht und eine Winteridylle freuen.

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