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Urlaub in Hessen : „Der Reise-Boom ist nicht angekommen“

Ferien in Hessen: Urlaubsidyll am Edersee Bild: dpa

Die Sommerferien werden die Urlauber nach Hessen bringen. Das zumindest haben Hoteliers und Tourismusmanager gehofft. Doch es gibt einige große Verlierer.

          3 Min.

          Die Hoffnungen waren zahlreich, erfüllt haben sie sich bisher nur zum Teil. Einen Reise-Boom nach Hessen, ausgelöst von Inlandstouristen, befördert durch die Schulferien, hat es in den zurückliegenden Wochen offenbar nicht gegeben. Noch liegen Zahlen, die aktueller sind als die des Monats Mai, nicht vor. Nachfragen zeigen aber, dass Urlauber derzeit vor allem Angebote schätzen, die Abgeschiedenheit oder den weitgehenden Aufenthalt unter freiem Himmel ermöglichen oder beides: Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze vor allem in den bekannten touristischen Regionen sind gut gebucht, Hotels eher weniger.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Ausgebucht für den Sommer, wir haben schon die Reservierungen für Herbst und Weihnachten und Silvester.“ Wer aktuell eine Unterkunft im Feriendorf Wasserkuppe in der hessischen Rhön sucht, muss auf Stornierungen anderer Gäste hoffen. Das Dorf, das aus 14 Einzel- und Doppelhäusern besteht und eine Gesamtfläche von 7500 Quadratmetern hat, ist erst im Frühsommer fertig geworden. Gut viereinhalb Millionen Euro haben sich die Betreiber den Bau kosten lassen. Bis November gelten Einführungspreise, drei Nächte für vier Personen in einer Ferienwohnung der Kategorie „Premium“ kosten derzeit knappe 380 Euro, später werden es knapp 550 Euro sein. Gäste kämen aus ganz Deutschland, „Werbung machen wir so gut wie gar nicht“, sagt eine Sprecherin.

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