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Klimaneutral 2050 : So will Frankfurt umweltfreundlicher werden

Grüner werden: Frankfurt will bis 2050 klimaneutral werden. Bild: Wolfgang Eilmes

Frankfurt wächst stetig: mehr Menschen, mehr Arbeitsplätze und mehr Pendler. Die Römerkoalition hat mit Blick auf diese Entwicklung ein kommunales Klimapaket beschlossen. Sie will so bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden.

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          Mehr Planer, mehr Kontrolleure

          Der Ausbau der Radwege in Frankfurt ist beschlossene Sache. Nun untermauert die Römerkoalition diesen Beschluss, indem sie insgesamt 44 neue Stellen im Verkehrsdezernat schafft. Dazu zählen unter anderen Verkehrsplaner und Straßenbauingenieure, die neue Radwege konzipieren, aber auch die vorhandenen ausbauen sollen. Zentral ist nach Ansicht der Römerpolitiker, dass es für Radler sicherer wird, wenn sie große Kreuzungen passieren. Doch um den Radverkehr in Frankfurt deutlich zu befördern, braucht es nicht nur mehr und sicherere Wege für die Pedalisten, sondern auch Kontrollen, damit die Radspuren nicht zugeparkt werden. Fast die Hälfte der 44 Stellen ist für die Überwachung von Radwegen und Parkplätzen vorgesehen.

          Wer in Frankfurt Fahrrad fährt, lebt gefährlich: Die Stadt will nun mit neuen Wegen nachbessern.
          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Denn die Stadt hat bereits beschlossen, das Parken teurer zu machen und stärker als bisher auf die Einhaltung der Parkzeiten zu achten. Im Römer weiß man aber auch um die häufig mangelnde Disziplin der Radler, und deshalb werden auch zehn Mitarbeiter für eine Fahrradstaffel eingesetzt, die Verstöße gegen die Verkehrsregeln ahnden, seien es Fahrten über rote Ampeln oder das Parken und Radeln auf Gehwegen. Die Stadt zieht zudem erstmals auch in Betracht, den Kauf von Lastenfahrrädern zu unterstützen. Vorausgesetzt ein Unternehmen nutzt sie als Ersatz für ein Kraftfahrzeug. Andere Städte gehen schon länger diesen Weg.

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