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Chutney und Relish : Pikante Entdeckungen für Steak, Käse und Schinken

Mehr als eine Zugabe: Ein gutes Chutney kann auch pur ein Genuss sein. Bild: StockFood

Chutney und Relish haben die Engländer ihrer kolonialen Geschichte zu verdanken. Zur Grillsaison sind die würzigen Soßen die idealen Begleiter – vor allem wenn sie selbst gemacht sind.

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          Ohne Branston Pickle geht in der englischen Küche im Grunde nichts. Die klebrige, braune Würzsoße mit den kleinen, sauren Gemüsestücken darin ist einer der ganz großen Klassiker auf der Insel und nicht nur ein zentraler Pfeiler der Sandwich-Kultur, sondern auch so etwas wie die Quintessenz des guten alten „British Way of Life“. Allerdings: Die 1922 auf den Markt gebrachte Sauce, von der es heute zahlreiche Variationen von verschiedenen Herstellern gibt, ist eigentlich keine englische Erfindung, sondern eine indische.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Denn am Ende ist ein Pickle nichts anderes als eine Mischung aus Chutney und Relish, und diese beiden oft süßsauren, mitunter auch scharf-pikanten Formen von Würzsoße stammen vom Subkontinent, wo es sie in unendlicher Vielfalt gibt. Den Weg nach England haben sie – wie der Tee und viele andere kulinarische Schätze – während der Kolonialzeit gefunden.

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