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Bilanz nach zwei Jahren : Ein Schutz für Frankfurts Prostituierte

  • Aktualisiert am

Bilanz nach zwei Jahren: Was hat das Prostituiertenschutzgesetz gebracht? (Symbolbild) Bild: dpa

In Frankfurt arbeiten Tausende im Rotlichtmilieu. Seit einigen Jahren soll ein Regelwerk die Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter besser absichern. Welchen Schutz bietet das Gesetz?

          Zwei Jahre nach Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes haben sich zahlreiche Frauen beim Frankfurter Ordnungsamt registriert. Bis Mitte Juni hätten sich 2620 Sexarbeiterinnen und 48 Sexarbeiter angemeldet, sagte ein Sprecher der Behörde. Vor einem Jahr waren es insgesamt 1531.

          Das neue Regelwerk habe vor allem den Schutz von Prostituierten vor Gewalt und Zwang zum Ziel, hieß es bei der Einführung zum 1. Juli 2017. Es wurde eine Anmeldepflicht und die gesundheitliche Beratung geregelt. Prostituierte werden seitdem registriert und bekommen eine Bescheinigung mit Namen, Foto und Meldeadresse, den sogenannten „Hurenpass“. Bordelle benötigen eine Betriebserlaubnis, dafür wurden Mindestanforderungen formuliert. Außerdem gilt eine Kondompflicht.

          Das Gesetz sehe verpflichtende Beratungen, aber keine verpflichtende Untersuchungen vor, heißt es beim Frankfurter Gesundheitsamt. In den vergangenen zwei Jahren seien mehr als 3360 individuell ausgerichtete Beratungen in 17 Sprachen durchgeführt worden.

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