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Nach der Wahl : Diese Hessen ziehen via Landeslisten in den Bundestag ein

Gewählt: Kaweh Mansoori (SPD), Kandidat für den Bundestag in Frankfurt, zieht über die Landesliste ins Parlament ein Bild: Lucas Bäuml

28 Kandidatinnen und Kandidaten aus Hessen sitzen künftig im Bundestag, obwohl sie kein Direktmandat errungen haben. Besonders auf Bewerber von Grünen und FDP trifft das zu.

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          Den eigenen Wahlkreis nicht gewonnen, aber dennoch im neuen Bundestag vertreten: Dies trifft auf 28 Bewerberinnen und Bewerber der hessischen Parteien zu. Das wohl prominenteste Beispiel ist Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) aus Gießen, der sein zuvor drei Mal errungenes Direktmandat nicht verteidigen konnte und gegen einen recht unerfahrenen Lokalpolitiker der SPD verloren hat. Der Blick auf die Liste des Bundeswahlleiters zeigt zudem: Die Frankfurter CDU stellt in den nächsten vier Jahren keinen Bundestagsabgeordneten mehr. Denn die Wahlkreise gingen an Armand Zorn von der SPD und Omid Nouripour von den Grünen – ein historischer Erfolg für diese Partei.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Grünen sind in Hessen auch diejenigen, die die meisten Vertreter via Landesliste in das künftige Parlament in Berlin entsenden können. Es sind acht an der Zahl: Unter ihnen sind die Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche aus dem Main-Taunus und Rückkehrerin Anna Lührmann aus dem Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg; sie war ehedem jüngste Bundestagsabgeordnete.

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