https://www.faz.net/-gzg-9umj0

Sicherheit an Silvester : Waffenverbotszonen in Frankfurt zum Jahreswechsel

  • Aktualisiert am

Waffenverbotszone: Frankfurt soll zum Jahreswechsel sicherer werden. Bild: Marcus Kaufhold

Frankfurt hat vor, zum Jahreswechsel die Sicherheit zu verstärken. Die Stadt richtet dafür eine Waffenverbotszone ein. Die Bundespolizei hat verstärkte Kontrollen angekündigt.

          1 Min.

          Zum Jahreswechsel richtet die Bundespolizei in Frankfurt Waffenverbotszonen in Bahnhöfen und Streckenabschnitten im Stadtgebiet ein. Bereits von 12.00 Uhr am Silvestertag bis um 09.00 Uhr am Neujahrsmorgen dürfen weder Schuss- und Schreckschusswaffen noch Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art mitgeführt werden, sagte ein Sprecher am Freitag. Es werde verstärkte Kontrollen der Bundespolizei geben. Wenn jemand trotz des Verbots Waffen mit sich führe, drohe ein Zwangsgeld von 250 Euro.

          Bei den Waffenverbotszonen handele es sich um den Frankfurter Hauptbahnhof, die S-Bahn-Haltestellen Konstablerwache, Hauptwache, den Bahnhof Frankfurt-Höchst sowie die zwischen diesen Haltestellen verkehrenden S-Bahnen und Züge. Außerdem sei es verboten, auf Bahngelände Feuerwerkskörper „jeglicher Art“ abzubrennen.

          Mehr Sicherheit für Besucher und Reisende

          Mit der Einrichtung der Waffenverbotszonen soll die Sicherheit der Reisenden und der Besucher von Silvesterveranstaltungen erhöht werden. Die Waffenverbotszonen wurden mit der gestiegenen Zahl von Gewalttaten auf Bahnanlagen begründet, bei denen vor allem Messer eingesetzt wurden. Gerade zum Jahreswechsel sei es in den vergangenen Jahren im Bereich der betroffenen Bahnhöfe und Bahnlinien zu vielen Gewalttaten mit häufig alkoholisierten Tätern gekommen.

          Von den Regeln der Waffenverbotszone sind nicht nur Polizei, Zoll und Bundeswehr, sondern unter anderem auch Feuerwehr und Rettungsdienste, medizinische Versorgungsdienste, Mitarbeiter von Gastronomiebetrieben oder Handwerker ausgenommen, die für ihre Arbeit beispielsweise Messer oder andere scharfe Gegenstände benötigen.

          Weitere Themen

          Der Popo der Göttin

          Barbara Klemms Kunstfotografie : Der Popo der Göttin

          Bilder von Bildern, Kunst von Kunst – das ist derzeit in der Ausstellung „Barbara Klemm. Skulpturen. Fotografie“ in der Frankfurter Galerie Peter Sillem zu sehen. Die Erschafferin verband mit ihrer Fotografie allerdings andere Begriffe.

          Topmeldungen

          Ein Bild aus besseren Tagen: Olaf Scholz, Christine Lagarde, Paolo Gentiloni und Bruno Le Maire Mitte Februar in Brüssel

          Ideen von Scholz und Le Maire : EU-Kompromiss zu Corona-Hilfen in Sicht

          Die Politik will den schrillen EU-Streit um Maßnahmen in der Coronakrise deeskalieren. Deutschland und Frankreich verständigen sich auf drei Schritte, die Niederlande machen ein Friedensangebot. Umstritten bleiben die Corona-Bonds.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.