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Vorlesungsbeginn an Unis : Zoom-Fatigue ist noch harmlos

  • -Aktualisiert am

Ein leerer Hörsaal in einer deutschen Universität. Bild: dpa

Die Gefahr, sich an der Hochschulen mit dem Coronavirus anzustecken, ist eher gering, doch setzt die Krise dem akademischen Nachwuchs stark zu.

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          Was haben Universitäten mit Supermärkten gemeinsam? In der Pandemie zumindest dies: Das Virus holt man sich dort nur sehr selten – eher schon auf dem Weg dorthin. Die TU Darmstadt etwa verzeichnet aktuell sieben Covid-19-Fälle, insgesamt waren es bisher 106 – und das bei 25.000 Studenten und 5300 Beschäftigten. Bei aller Vorsicht, die angesichts von Dunkelziffern und unklaren Infektionswegen geboten ist, lässt sich feststellen: Die strengen Sicherheitskonzepte, die sich die Hochschulen auferlegt haben, funktionieren.

          Kein Russisches Roulette

          Das immerhin sollte zu Beginn des neuen Semesters – des dritten unter Corona-Bedingungen – doch ein wenig Mut machen. Es ist gewiss kein Vergnügen, aber auch kein Russisches Roulette, unter solchen Voraussetzungen eine Klausur zu schreiben oder ein Praktikum zu absolvieren. Ebenso wie die Überprüfung des Wissens funktioniert im Grundsatz auch dessen überwiegend digitale Aneignung: Trotz aller Anlaufschwierigkeiten und bisweilen unzureichender technischer Ausstattung ist es den Hochschulen gelungen, ihr Lehrangebot in den vergangenen Monaten weitgehend aufrechtzuerhalten.

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