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Vor dem Nürnberg-Spiel : Eintracht bangt um Schwegler

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An so viel Dynamik ist derzeit nicht zu denken: Pirmin Schwegler konnte auch am Mittwoch wegen einer starken Erkältung nur eingeschränkt trainieren Bild: dpa

Ausgerechnet vor dem Spiel in Nürnberg bangt die Frankfurter Eintracht um Pirmin Schwegler. Den Kapitän plant eine starke Erkältung. Djakpa meldet dafür sich als Alternative zurück.

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          Dreimal hat Armin Veh an den ersten drei Bundesliga-Spieltagen zum Anstoß die gleiche Elf auf den Platz schicken können. Auch diese Konstanz trug zur erstaunlichen spielerischen Harmonie bei der Eintracht bei, die das Fußballteam mit drei Erfolgen bis auf den zweiten Rang führte. Nun aber muss der Trainer des bisher so erfolgreichen Aufsteigers ausgerechnet im Spitzenspiel an diesem Freitag beim 1. FC Nürnberg (Anstoß 20.30 Uhr), bei dem zumindest vorübergehend ein Tabellenführer ermittelt wird, um seinen Kapitän bangen: Pirmin Schwegler konnte auch am Donnerstag wegen einer starken Erkältung nur eingeschränkt trainieren. Der Schweizer hielt sich von den Frankfurter Teamkollegen fern und seinen Kreislauf lediglich mit ein wenig Fahrradfahren im Fitnesstrakt der WM-Arena in Schwung.

          Erst nach dem Abschlusstraining an diesem Donnerstag wird Veh entscheiden, ob der Spielführer und Spielmacher zum Gastspiel beim „Club“ mitgenommen wird. „Ich hoffe, dass er mitfahren kann“, sagte der Coach, er wolle aber Vorsicht walten lassen, denn mit übertriebenem Ehrgeiz sei niemandem gedient; schon am Dienstag stehe schließlich die nächste schwere Prüfung an. Dann kommt mit Borussia Dortmund der Titelverteidiger nach Frankfurt. Als Ersatz für Schwegler stehen mit Martin Lanig und Benjamin Köhler zwei erfahrene Akteure bereit. Erstmals dem Aufgebot angehören könnte zudem Constant Djakpa, dessen Vier-Spiele-Sperre wegen der Roten Karte aus dem Match gegen den TSV München 1860 in der vergangenen Zweitliga-Runde abgelaufen ist.

          Entwarnung vermeldete Veh derweil bei einem anderen Trio: Torwart Kevin Trapp, der für diesen Samstag eine Einladung als Gast zum Aktuellen Sportstudio des ZDF erhielt, und Stürmer Olivier Occean haben sich von ihren Infekten so gut erholt, dass sie Mittwoch wieder einigermaßen beschwerdefrei an der Übungsstunde teilnehmen konnten. Beide sollen gegen die Franken, die ungeschlagen auf dem sechsten Platz stehen, mitwirken. Genau wie Alexander Meier, der nach Wadenproblemen wieder das volle Programm absolvieren konnte.

          Beim „Club“ steht Markus Feulner vor der Rückkehr in den Kader. Der Dreißigjährige, der am vergangenen Samstag wegen des Unfalltodes seines Vaters beim Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach gefehlt hatte, nahm am Mittwoch wieder am Training teil, berichtete Coach Dieter Hecking. „Es war sein eigener Wunsch, wieder einzusteigen“, sagte Hecking. Feulners Vater war am vergangenen Freitag bei der Hovercraft-Weltmeisterschaft in Thüringen tödlich verunglückt. Hecking warnte vor der Heimpartie eindringlich vor der mit drei Siegen gestarteten Eintracht: „Frankfurt kommt mit viel Selbstvertrauen. Sie werden uns alles abverlangen. Wir werden die Partie sicherlich nicht mit links gewinnen.“

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