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Volkstrauertag : „Wir müssen wachsam sein“

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Feierstunde: In Frankfurt versammeln sich Schüler des Frankfurter Gagern-Gymnasiums in der Paulskirche zum Volkstrauertag. Bild: Michael Kretzer

Wie gedenkt man der Toten der Kriege? Die Schüler der Frankfurter Gagern-Schule zeigen in der Paulskirche eine zukunftsweisende Erinnerungskultur.

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          Vor 100 Jahren ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gegründet worden. Von kaum einem anderen Verein in diesem Lande hätte man sich gewünscht, dass man auf ihn hätte verzichten können. Nötig ist er geworden, weil zwei Weltkriege Millionen von Opfer gefordert haben und unzählige Landstriche zerstört wurden.

          1926 wurde auf Vorschlag des Volksbund ein jährlicher Volkstrauertag eingeführt. Sowohl dieser Gedenktag als auch der Volksbund sind während der NS-Diktatur missbraucht worden. Aus dem Trauertag wurde der „Heldengedenktag“, und aus dem Volksbund ein Propagandainstrument der Nationalsozialisten zur Einstimmung auf den Krieg. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg erinnerte das jährliche Gedenken vielerorts an Heldenfeiern, es wurde vor allem der deutschen Soldaten gedacht, die der anderen Ländern kamen nur am Rande vor. Und die zivilen Opfer des Krieges und vor allem des nationalsozialistischen Rassenwahns blieben in der Regel unerwähnt.

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