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Forschungskooperationen : Bouffier wirbt in Singapur für Elektromobilität

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Flotter Flitzer: Bouffier posiert in einem BMW i8 an der Nanyang Technological University in Singapur Bild: dpa

Singapur in Asien ist klein, aber hoch entwickelt. Bei einem Besuch in dem Stadtstaat wirbt Ministerpräsident Bouffier für E-Autos - die sich in der Heimat viel schlechter als gewünscht verkaufen.

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          Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich in Singapur für die Fortentwicklung von Elektromobilität eingesetzt. Dafür seien Forschung und internationale Zusammenarbeit nötig, sagte er am Montag an der Nanyang Technischen Universität (NTU) des dicht besiedelten asiatischen Stadtstaates. Mit einer großen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Finanzen bereist Bouffier bis zum kommenden Wochenende die wichtigen Handelspartner Singapur und Japan.

          Gerade in großen Städten könnten klimaneutrale Elektrofahrzeuge Mobilität sichern, ohne die Umwelt zu belasten, sagte Bouffier. An der NTU besuchte er eine seit 2013 laufende Forschungskooperation mit dem deutschen Autohersteller BMW. Er setzte sich auch ans Steuer eines Sportwagens mit Hybridantrieb.

          Fraunhofer-Institut tauscht sich aus

          Bei der Forschung zur Mobilität der Zukunft stehe auch das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD aus Darmstadt in Austausch mit der Universität in Singapur, sagte Bouffier. Nach Angaben der Staatskanzlei unterhalten auch die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Hochschule Darmstadt Kooperationen mit Singapur.

          Auf dem Programm für Montag standen auch Gespräche Bouffiers im Bildungs- und im Umweltministerium. Für Dienstag war ein Treffen mit Regierungschef Lee Hsien Loong geplant. Die Bevölkerung von Singapur ist mit 5,5 Millionen Menschen nur wenig kleiner als die Hessens (6 Millionen). Die Fläche von 712 Quadratkilometern entspricht in etwa dem Landkreis Bergstraße.

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