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Volker Bouffier : „Gesundheit hat 100 Prozent Vorrang“

Volker Bouffier warnt vor einer Abwägung zwischen wirtschaftlichen Interessen und Gesundheitsschutz bei der Corona-Pandemie. Bild: Marcus Kaufhold

Über eine Exit-Strategie werde nachgedacht, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zunächst aber gehe es in der Corona-Krise um eines: Menschenleben zu retten. Für Hessen sei besonders wichtig, dass in Amerika nicht alles den Bach hinuntergehe.

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          Wie hat sich Ihr Leben durch das Virus beruflich und privat verändert?

          Matthias Alexander
          Stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton.
          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In der Staatskanzlei gibt es nur noch ein Minimum an direkten Kontakten, eigentlich nur im engsten Umfeld, und dann natürlich unter Beachtung des Abstandsgebots. Das gesamte Kabinett nimmt keine öffentlichen Termine mehr wahr. Das heißt, dass es stattdessen von frühmorgens bis spät in die Nacht eine Telefon- oder Videoschaltung nach der anderen gibt, gleichzeitig hält man über SMS Kontakt. Das hat meine Arbeit komplett verändert, aber das ist eben jetzt die einzige Möglichkeit, schnell und aufeinander abgestimmt zu reagieren. Im Privaten ist alles weitgehend wie immer: Ich fahre sehr früh zuhause weg und komme sehr spät zurück.

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