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Deutsche-Bank-Areal : Vier neue Türme im Frankfurter Bankenviertel

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Ausblick: Mitten in Frankfurt sollen vier neue Türme entstehen (Mitte) Bild: Simualtion UN Studio/Groß & Partner

Ein neues Hochhaus-Quartett soll die Frankfurter Skyline bereichern. Geplant sind dort aber nicht nur Büros.

          Den Architekturwettbewerb für die vier Hochhäuser auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal in der Frankfurter Innenstadt hat das Büro UNStudio aus Amsterdam gewonnen. Die Niederländer setzten sich gegen zehn Bewerber durch, wie die Entwicklungsgesellschaft Groß&Partner am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der Entwurf habe die achtköpfige Jury vor allem mit der „Vielfalt der attraktiven Kubatur, der Ensemblewirkung der vier Türme sowie der räumlichen Qualität“ überzeugt. Dies zeige sich auch in der Integration der denkmalgeschützten Gebäude.

          Auf dem Areal im Bankenviertel sollen ein 228 Meter hoher „Hybridturm“ entstehen - eine Mischung aus Hotel und Büros. Er wäre nach der Commerzbank-Zentrale und dem Messeturm das dritthöchste Hochhaus in der Mainmetropole. Außerdem sind zwei Wohntürme mit 172 und 120 Metern Höhe geplant sowie ein 100 Meter hohes Bürogebäude.

          Himmelhoch: Zwei der geplanten neuen Türme

          Der 172 Meter hohe Wohnturm wird zusammen mit dem genauso hohen „Grand Tower“ dann zu den höchsten Wohnhochhäusern in Deutschland gehören. Der „Grand Tower“ wird bereits im Europaviertel gebaut.

          Mindestens 3000 Menschen sollen in dem neuen Areal arbeiten, das mehr als 45 Jahre nicht mehr allgemein zugänglich war. Zudem entstehen Wohnungen für 1000 Menschen, Geschäfte, Hotels, Gastronomie und Kitas.

          „Das Projekt hat eine Vorreiterrolle beim Wandel des Frankfurter Bankenviertels hin zu einem durchmischten Quartier“, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) zu dem Projekt auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal. „Mit der Neugestaltung des Areals entsteht eine größere Nutzungsmischung, ein neuer Platz, eine öffentlich begehbare Dachfläche und auch bezahlbarer Wohnraum.“ Der Startschuss wird noch 2017 erwartet. Die ersten Gebäude sollen 2021 genutzt werden können.

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