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Ausstellung in Eltville : Das ausgetrickste Auge

  • -Aktualisiert am

Ungerade: Tatsächlich steht der Mann aufrecht im schiefen Raum. Bild: Marcus Kaufhold

Mehr als 100 Exponate begleiten große und kleine Gäste auf einer faszinierenden Tour: Eine neue Ausstellung in Kloster Eberbach zeigt unter dem Titel „Vertrickst!“ optische Täuschungen.

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          Ein schräger Raum, der den Gleichgewichtssinn stört, schiefe Ebenen, die auch die standfestesten Besucher nach Geländern greifen lassen, und fraktale Spiegel, die in die Irre führen. Von Samstag an lädt das Abteimuseum von Kloster Eberbach im Rheingau zu einer verwirrenden Abenteuerreise in die Welt der optischen Täuschungen ein. „Vertrickst!“ heißt die neue Ausstellung, die ein Jahr lang die Anfänge der Wahrnehmungsforschung mit bewegten Bildern und Kaleidoskopen ebenso zeigt wie aktuelle innovative Anwendungen der Augmented Reality.

          Mehr als 100 Exponate begleiten große und kleine Gäste auf einer faszinierenden Tour, die spannende und überraschende visuelle Phänomene zeigt. Schautafeln vermitteln zudem das Wissen über die Exponate und veranschaulichen, wie diese funktionieren, um Augen und Gehirn zu täuschen. So können etwa in einem Schwarzlicht-Raum schon fast magische 3D-Welten des Künstlers Martin Hartmann betrachtet werden, die aus der Dunkelheit auftauchen. „Wir möchten mit unserer neuen Schau ein breites Publikum begeistern und allen Gästen ein paar Momente der Unbeschwertheit und Fröhlichkeit bescheren – gerade auch in diesen nicht unbedingt leichten Zeiten mit ihren täglichen Herausforderungen“, sagte Timo Georgi, Vorstand der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach, die die Ausstellung veranstaltet.

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