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Vermögensverwaltungsrat : „Zusätzliche Baukosten zahlt Bischöflicher Stuhl“

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Gediegen: Der mittlerweile mit Rücktrittsforderungen konfrontierte Bischof im Dezember 2012 vor der Kapelle des Bischofshauses in Limburg Bild: dpa

Die Steuerzahler werden die zusätzlichen Kosten des Limburger Bischofssitzes nicht schultern müssen, sagt Michael Lucas vom Vermögensverwaltungsrat des Bistums. Dies sei Sache des Bischöflichen Stuhls.

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          Die überraschend hohen Baukosten für den Limburger Bischofssitz von 31 Millionen Euro gehen nach Einschätzung des Vermögensverwaltungsrats nicht zulasten der Steuerzahler. Sie würden vom Bischöflichen Stuhl getragen, sagte Michael Lucas, Mitglied des Gremiums, der Nachrichtenagentur dpa.

          „Das ist mit Eigenmitteln finanziert.“ Mehr als die im Haushalt veranschlagten 2,5 Millionen Euro an Kirchensteuern seien nicht eingebracht worden. Der Bischöfliche Stuhl sei eine mehr als 100 Jahre alte Körperschaft und habe in dieser Zeit auch Vermögen gesammelt. Zahlen nannte Lucas nicht.

          „Kein bezahltes Kontrollgremium“

          Lucas ist Vorstandssprecher der Josefs-Gesellschaft in Köln, einem katholischen Träger sozialer Einrichtungen. Er sitzt zusammen mit Jochen Riebel und dem Bochumer Wirtschaftsprüfer Carl-Friedrich Leuschner im ehrenamtlichen Vermögensverwaltungsrat. „Das ist kein bezahltes Kontrollgremium“, sagte Lucas.

          Seine scharfe Kritik an Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst habe Riebel als Person geäußert, nicht als Sprecher des Vermögensverwaltungsrats, sagte Lucas. Dieser habe sich lediglich auf die am Montagabend veröffentlichte Pressemitteilung verständigt. Riebel hatte unter anderem gesagt: „Ich kann es mir nur so erklären, dass der Bischof von Limburg entweder ein raffinierter Betrüger oder krank ist.“

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