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Blaulicht in Rhein-Main : Verletzter bei Streit um Abstandsregeln – Geldautomat gesprengt

  • Aktualisiert am

80.000 Euro Schaden: In Mühltahl brauch ein Feuer in einem Wohnzimmer aus. (Symbolbild) Bild: dpa

In Kassel wurde ein Mann von einem Passanten angegriffen, nachdem er ihn auf die geltenden Corona-Regeln hingewiesen hat. Während eine Familie aus Mühltal einen Ausflug machte, brach in ihrem Wohnzimmer ein Feuer aus.In Idstein wurde ein Geldautomat gesprengt.

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          Idstein. Nach der Sprengung eines Geldautomaten in Idstein (Rheingau-Taunus-Kreis) sucht die Polizei nach drei mutmaßlichen Tätern. Wie eine Sprecherin am Montag mitteilte, gehen die Ermittler nach derzeitigem Stand davon aus, dass drei Personen arbeitsteilig agierten. Die Täter haben demnach einen Betrag im „niedrigen sechsstelligen Bereich“ erbeutet. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 30.000 Euro. Am Gebäude selbst sei kein Schaden entstanden, hieß es. Verletzt worden war bei der Sprengung in der Nacht zu Samstag niemand. Die Täter konnten mit der Beute fliehen. Die Polizei sucht nach Angaben von Montag nun Zeugen, die unter anderem Auffälligkeiten zu einem weißen Fluchtwagen auf der mutmaßlichen Fluchtstrecke über die Bundesstraße 275 in Richtung der Autobahn 3 bemerkt haben.

          Gießen/Kassel. Ein Mann hat vor dem Gießener Bahnhof zwei Sicherheitsmitarbeiter mit einem rund 17 Kilo schweren Stein beworfen. Vor der Attacke am Samstag sei der 20-Jährige nicht der Aufforderung nachgekommen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sollte den Bereich verlassen, teilte die Bundespolizei am Montag in Kassel mit. Der Mann wurde aggressiv, beleidigte die Mitarbeiter, warf einen Schuh und einen leeren Pizzakarton nach ihnen und schließlich den Stein. Dieser habe die Sicherheitskräfte knapp verfehlt. Der 20-Jährige türmte zunächst, kurze Zeit später entdeckten jedoch Bundespolizisten den Angreifer. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung ermittelt.

          Kassel Nachdem er einen Mann auf die zur Eindämmung der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln hingewiesen hatte, soll ein 58 Jahre alter Mann in Kassel angegriffen und leicht verletzt worden sein. Der Mann hatte am Samstag nach eigenen Angaben vor einer Bäckerei gewartet, als ein anderer Kunde beim Verlassen des Ladens auf ihn zugegangen sei und er ihn auf den Mindestabstand hingewiesen habe. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Bei dem darauffolgenden Streit soll der Kunde ihm so mit der Faust ins Gesicht und gegen die Brust geschlagen haben, dass er leichte Verletzungen erlitt. Das 58 Jahre alte Opfer soll sich laut Polizei noch mit einem Regenschirm gewehrt haben. Als ein Zeuge dazwischengegangen sei, sei der mutmaßliche Täter geflüchtet, hieß es. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

          Mühltal Nach einem Brand im Wohnzimmer einer vierköpfigen Familie ist deren Wohnung in Mühltal (Landkreis Darmstadt-Dieburg) vorerst unbewohnbar. Das Feuer war am Sonntagabend aus bislang unbekannten Gründen ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang bereits schwarzer Rauch aus dem Gebäude - die Familie machte zu diesem Zeitpunkt einen Ausflug. Sie kam erst während der Löscharbeiten zurück und hat nun Unterschlupf bei Freunden gefunden. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 80.000 Euro.

          Bebra Auf glatter Straße ist am frühen Montagmorgen bei Bebra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) ein Lastwagen umgekippt. Nach ersten Erkenntnissen sei der Laster auf der Bundesstraße 83 in einer Kurve von der Fahrbahn

          Wiesbaden. Ein am Freitag in Wiesbaden festgenommener mutmaßlicher Terrorfinanzierer befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) habe noch am Freitag Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mit. Der Mann soll zu einem internationalen Netzwerk gehört haben, das militante Islamisten in Syrien mit Geld unterstützt. Drei andere mutmaßliche Beteiligte waren bereits am 7. Januar in Ulm, Delmenhorst und München festgenommen worden. Bei Durchsuchungen am selben Tag waren die Ermittler auf belastende Dinge gestoßen, die Anlass für die vierte Festnahme gaben. Der Kopf des Netzwerks soll in Syrien sitzen. Das Geld sollte Haiat Tahrir al-Scham (HTS) zugutekommen, einem Zusammenschluss militant-islamistischer Terrorgruppierungen, die die Regierung stürzen und einen „Gottesstaat“ errichten wollen.abgekommen, teilte die Polizei mit. Dabei kippte das Fahrzeug um, so dass der Anhänger auf dem geladenen Container liegen blieb. Der Fahrer wurde demnach nicht verletzt. Wegen der Bergungsarbeiten wurde die B83 auf der Höhe der Abzweigung zur B27 in beiden Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.

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