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Nieder-Roden/Offenbach : 29 Verletzte nach Blitzeinschlag auf Weinfest

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Vollgelaufen: Am Wochenende musste die Offenbacher Feuerwehr wegen Keller und Garagen auspumpen - so wie schon im Juni, als dieses Bild entstand Bild: dpa

Sie wollten weinselig im Kreis Offenbach feiern, doch dann fuhr ein Blitz in Nieder-Roden dazwischen. In der Folge wurden 17 Personen im Krankenhaus gehandelt. Und in Offenbach liefen wieder Keller voll.

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          Heftiger Regen und Gewitter haben am Samstag die Feuerwehr rund um Offenbach sowie in Osthessen in Atem gehalten. Nach einem Blitzeinschlag bei einem Weinfest in Nieder-Roden klagten am Abend 29 Besucher über Beschwerden, 17 von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Wegen der heftigen Niederschläge musste die Polizei im Kreis Offenbach insgesamt 120 Mal ausrücken. Besonders viele Keller und Straßen standen in Rödermark unter Wasser.

          In der Stadt Offenbach rückte die Feuerwehr bis in die Nacht 90 Mal aus, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen und zwei Autos aus überfluteten Straßen zu bergen. Der Kaiserlei-Kreisel sei zeitweise nicht befahrbar gewesen. Die Offenbacher wurden bei ihren Einsätzen von Kollegen aus dem Kreis Offenbach und aus Frankfurt unterstützt. 90 Feuerwehrleute und Kräfte des Technischen Hilfswerks waren im Einsatz.

          Eine „langsam ziehende Starkregen-Zelle zog gegen 20.30 Uhr für etwa eine Stunde über das Offenbacher Stadtgebiet“, beschrieb ein Sprecher der Feuerwehr die Lage. In dieser Zeit seien 39 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen.

          In Osthessen waren vor allem Bad Hersfeld und die Rhön betroffen. Die Feuerwehr in Bad Hersfeld musste den ganzen Tag über immer wieder ausrücken, insgesamt 50 bis 60 Mal. In Poppenhausen und Gersfeld konzentrierten sich die Einsätze wegen voll gelaufener Keller und Straßen auf den Vormittag, wie viele es waren, stand zunächst noch nicht fest.

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