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Kassel und Frankfurt : Verletzte und Festnahmen bei Protesten gegen Pegida

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Ende Januar in Frankfurt: Pegida-Anhänger demonstrieren vor der Katharinenkirche in Frankfurt Bild: dpa

Ganz friedlich blieb die Lage nicht: Bei einer Demonstration gegen die Pegida-Kundgebung fliegen in Frankfurt Flaschen und Farbbeutel, zwei Polizisten werden verletzt. In Kassel stellen Beamte bei Gegendemonstranten Messer sicher.

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          In aufgeheizter Atmosphäre haben Anhänger der islamkritischen Pegida-Bewegung am Montagabend in der Frankfurter Innenstadt erneut eine Kundgebung veranstaltet. Gegendemonstranten hätten unter anderem mit Flaschen, Eiern und Farbbeuteln geworfen, berichtete die Polizei. Sechs Gegendemonstranten seien vorläufig festgenommen worden wegen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung, sagte ein Polizeisprecher. Zwei Beamte seien durch geworfene Gegenstände und Faustschläge leicht verletzt worden.

          Die Polizisten seien angegangen worden, weil sie die Pegida-Demonstranten vor Übergriffen geschützt hätten. Die Beamten hätten auf die Angriffe mit dem Einsatz von Pfefferspray reagiert. Den Angaben zufolge standen rund 1000 Gegendemonstranten etwa 60 Pegida-Anhängern gegenüber. Die Pegida-Sympathisanten hätten diesmal sogar einen etwa 300 Meter langen Aufmarsch machen können.

          60 Kagida-Anhänger

          In Kassel wurden nach Polizei-Angaben drei Messer bei Gegendemonstranten sichergestellt. Insgesamt liefen die Kagida-Demo und die Kundgebung der Gegendemonstranten aber friedlich ab. „Es kam zu keinen Störungen“, sagte ein Polizeisprecher.

          In Kassel standen 60 Kagida-Anhänger etwa 180 Gegendemonstranten mehrerer Gruppen gegenüber, wie die Beamten berichteten. Die Bewegung „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida), Ableger der islamkritischen Pegida, demonstriert seit mehreren Monaten montags in Kassel.

          Zuletzt hatten sich am 9. Februar rund 110 Anhänger der islamkritischen Bewegung auf der Frankfurter Hauptwache versammelt. Zur Gegendemonstration kamen nach Angaben der Polizei mehr als 1000 Menschen. Mit Ausnahme des Rosenmontags hat Pegida für jeden Montag in diesem Jahr eine Kundgebung angemeldet.

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