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Verkehrswende in Wiesbaden : Aufbruch auf zwei Rädern

  • -Aktualisiert am

Wiesbaden hat seit 2017 rund 40 Kilometer Radwege und Radstreifen ausgewiesen. Bild: Frank Röth

Die Luftqualität hat sich in Wiesbaden spürbar verbessert. In Sachen Fahrradfreundlichkeit holt die Landeshauptstadt auf. Um voranzukommen, bedurfte es des politischen Willens – und kräftiger Finanzspritzen.

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          Wiesbaden bewegt sich. Die politisch nach wie vor umstrittene Verkehrswende drückt sich nicht nur in einer Verbesserung der Luftqualität aus. Die Landeshauptstadt ist seither deutlich fahrradfreundlicher geworden. Noch sind die Noten der Radfahrer nicht unbedingt schmeichelhaft, doch Wiesbaden holt schnell auf. Der Instrumentenkasten, aus dem sich Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Die Grünen) bedient, ist keineswegs neu und steht jeder Stadt offen. Doch es bedurfte erst des politischen Willens und der Bereitstellung von jährlich mehr als drei Millionen Euro, um spürbar voranzukommen.

          Seit 2017 hat Wiesbaden 40 Kilometer Radwege und Radstreifen ausgewiesen, Umweltspuren eingerichtet und ein „Rad-Grundnetz“ verwirklicht. Das kommunale Fahrradverleihsystem wurde trotz seiner hohen Kosten ausgebaut. Mehr als 1000 Abstellplätze wurden installiert und ein Fahrradparkhaus in Planung gegeben. Damit hat es das frühere Schlusslicht Wiesbaden auf Platz sieben der Rangliste der 26 Großstädte bis 500.000 Einwohner geschafft. Da geht noch mehr, nicht nur in Wiesbaden.

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