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Mobilität der Zukunft : Die große Freiheit ohne Auto

  • -Aktualisiert am

Auch eine Möglichkeit Staus zu vermeiden: Im Science-Fiction-Film „Das fünfte Element“ wird der Autoverkehr einfach auf mehrere Ebenen verlagert und so für mehr Mobilität gesorgt. Bild: Allstar/Gaumont

Luxemburg setzt auf dem Weg zur Verkehrswende auf den kostenlosen ÖPNV. Kann das ein Vorbild für Hessen sein? Andere vertrauen auf E-Autos und das autonome Fahren.

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          Hessen, das hat sich die seit 2014 amtierende schwarz-grüne Landesregierung auf die Fahnen geschrieben, soll beim Kampf gegen Luftverschmutzung und Klimaerwärmung bundesweit Vorreiter sein. Doch trotz mannigfaltiger Alternativen zum Auto – vom Fahrrad über Bus und Bahn bis hin zu Pedelecs, E-Bikes, elektrifizierten und nichtelektrifizierten Rollern und Lastenrädern – stottert die Verkehrswende weiter vor sich hin. Immer noch ist der Verkehr für mehr als ein Drittel der in Hessen erzeugten Treibhausgase verantwortlich, und die Emissionen nehmen – Zeiten des Lockdowns ausgenommen – eher zu als ab.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Deutschland sei nach wie vor zu sehr auf das Auto als wichtigstes Fortbewegungsmittel fixiert, sagt Lamia Messari-Becker, Bauingenieurin und Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen, Anfang der Woche bei einer Fachkonferenz im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt. Unter dem Motto „Zukunftsfähige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion“ diskutieren dort Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über Chancen und Risiken einer Verkehrswende in Hessen, wo Mobilität eine größere Rolle spielt als in jedem anderen Flächenland. Hier kreuzen sich nationale und internationale Straßen- und Schienenstränge, hier befindet sich einer der größten Flughäfen der Welt.

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