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Streit um Rennbahn : Gerichtstermin um Räumungsklage abgesagt

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Bleibt: Vorerst wird die Tribüne der Galopprennbahn nicht abgerissen. (Archivbild) Bild: dpa

Die Stadt hatte gegen den Frankfurter Renn-Klub eine Räumungsklage eingereicht, weil der partout nicht die Galopprennbahn aufgeben will. Der erste Verhandlungstermin wurde nun abgesagt.

          Im Rechtsstreit um die Vergabe des Frankfurter Rennbahngeländes an den Deutschen Fußballbund (DFB) ist der erste Verhandlungstermin abgesagt worden. Das Landgericht müsse klären, welche Zivilkammer zuständig sei, sagte eine Sprecherin am Freitag. Möglicherweise gehe es in dem Verfahren auch um kartellrechtliche Fragen. Ursprünglich sollte es am kommenden Donnerstag (28. April) um die Räumungsklage der Stadt gegen den Frankfurter Renn-Klub gehen, der die Galopprennbahn nicht aufgeben will. Der DFB will auf dem Gelände ein 100 Millionen Euro teures Leistungszentrum bauen.

          Der Klub wehrt sich in verschiedenen Verfahren gegen das Grundstücksgeschäft, mit dem die Stadt das Gelände dem DFB in Erbbaurecht für 6,8 Millionen Euro übertragen hat. Vor dem Verwaltungsgericht klagte der Klub auf Nichtigkeit des Vertrages. Der Preis sei zu niedrig, außerdem sei das Grundstück ohne öffentliches Gebotsverfahren vergeben worden.

          DFB will mit Bau der Akademie 2017 beginnen

          Das Verwaltungsgericht habe die Sache an das Landgericht verwiesen, sagte ein Sprecher des Planungsdezernats. Die Stadt halte den Preis nach wie vor für angemessen. Nach ihrer Auffassung geht es nicht um einen Verkauf, sondern um Vergabe im Erbbaurecht, deshalb sei keine förmliche Ausschreibung nötig.

          Mit dem Bau des DFB-Zentrums soll Anfang 2017 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. Der DFB hatte stets betont, sein „Jahrhundertprojekt“ komplett aus eigener Tasche zu finanzieren.

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