https://www.faz.net/-gzg-6yx08

Vergleich vor Gericht : Frankfurter Club „U 60311“ schließt Ende Juni

  • Aktualisiert am

Das Ende des Frankfurter Clubs „U 60311“ ist besiegelt. Ende Juni schließt die Diskothek, in der vor knapp einem Jahr ein Gast erschlagen wurde. Das hat ein Vergleich mit der Stadt ergeben.

          1 Min.

          Der mehrfach in die Schlagzeilen geratene Frankfurter Club „U 60311“ schließt Ende Juni die Pforten. Auf einen entsprechenden Vergleich einigten sich der Betreiber der Diskothek und die Stadt in einem Räumungsverfahren vor dem Landgericht Frankfurt, wie ein Gerichtssprecher Dienstag mitteilte.

          Die Stadt Frankfurt wollte als Eigentümerin der Lokalität in einer stillgelegten Fußgängerunterführung erreichen, dass der Betreiber die Diskothek räumt. Grund für die Klage waren Mietrückstände in Höhe von 143.000 Euro. Auf das Geld verzichtet die Stadt nun im Gegenzug.

          Die Diskothek war zuletzt immer wieder in die Schlagzeilen geraten: Vor knapp einem Jahr wurde ein Besucher zu Tode geprügelt. Drei frühere Türsteher des Clubs „U60311“ und ein Kollege von ihnen sind wegen gemeinschaftlichen Totschlags angeklagt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Trump hat sich Erdogan gegenüber benommen wie ein hysterischer Liebhaber.

          Trumps Syrien-Politik : Härte und Liebe

          Trump hat eine Feuerpause für Syrien aushandeln lassen und feiert sich nun als Friedensstifter. Doch seine Siegerpose wirkt lächerlich. Erdogan hat von Amerika alles bekommen, was er wollte.
          Bei der aktuellen Sonntagsfrage verliert die AfD an Zustimmung.

          Sonntagsfrage : AfD fällt auf 13 Prozent

          Die AfD fällt damit auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Die SPD hingegen kann leicht Boden gutmachen - und zieht mit 15 Prozent an der AfD vorbei.

          „Super Saturday“ : Britische Regierung beantragt Brexit-Verschiebung

          Das britische Parlament hat eine Entscheidung über den Brexit-Deal verschoben. Premierminister Boris Johnson kündigt an, er werde „weiterhin alles tun, damit wir am 31. Oktober die EU verlassen.“ Trotzdem muss er Brüssel um einen Aufschub bitten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.