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Vereinbarkeit von Familie und Hochschule : Hessen baut die Kinderbetreuung für Hochschulen aus

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Mutter, Vater, Kind und Studium: Um Eltern das Studieren zu erleichtern will das Land die Kinderbetreuung an Hochschulen ausbauen. Bild: dapd

Studieren mit Kind soll einfacher werden: Das Land möchte bis zum Jahr 2015 weitere 190 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen, denn an vielen Hochschulen übersteige der Bedarf das Angebot.

          Hessen baut die Kinderbetreuung für die Hochschulen im Land aus. „Wir wollen für unsere jungen Wissenschaftler sowie für die Studierenden verlässliche Karrierewege und Perspektiven schaffen“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Freitag in Kassel laut einer Mitteilung. „Dazu gehört auch, dass wir die Kinderbetreuung an den Hochschulen verbessern, um damit die Vereinbarkeit von Familie und Hochschule weiter zu steigern.“

          An vielen Hochschulen übersteige der Bedarf das bestehende Angebot. Deshalb werde das Land bis zum Jahr 2015 weitere 190 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen. „Damit steigern wir die Anzahl der Betreuungsplätze um mehr als 17 Prozent im Vergleich zu heute“, erklärte der Minister. Den Hochschulen im Land stehen laut Ministerium derzeit insgesamt 1091 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von drei Monaten bis zu zehn Jahren zur Verfügung. Seit dem Jahr 2009 (712 Betreuungsplätze) entspreche das einer Steigerung von mehr als 50 Prozent.

          Unabhängig von der Finanzierung der verschiedenen Baumaßnahmen unterstütze das Ministerium den Bereich „Studieren mit Kind“ jährlich mit einer Fördersumme von 500 000 Euro, erklärte Rhein. Diese Gelder dienten vor allem zur Unterhaltung der verschiedenen Betreuungsplätze wie beispielsweise der Ganztagsbetreuung, aber auch der sogenannten Spontan- und Ad-hoc Betreuung oder der Notfallbetreuung für Krankheitsfälle.

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