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Neonazi-Kameradschaft : Verbot von „Sturm 18“ unanfechtbar

  • Aktualisiert am

Das war einmal: Eintrag der Neonazi-Kameradschaft „Sturm 18“ im Vereinsregister - die Zahlenkombination steht für Adolf Hitler Bild: dpa

Die Neonazi-Kameradschaft „Sturm 18“ bleibt verboten - die Klagefrist ist abgelaufen. Mehr als 300 Straftaten werden mit aktiven und ehemaligen Mitgliedern in Verbindung gebracht.

          Das Verbot des rechtsextremistischen Kasseler Vereins „Sturm 18“ ist bestandskräftig geworden. Die einmonatige Klagefrist sei Ende November abgelaufen, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Verein dürfe seine Kennzeichen nicht mehr verbreiten oder öffentlich verwenden. Das Ministerium hatte den Verein mit seinen knapp 40 Mitgliedern Ende Oktober verboten.

          Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte dies mit 300 Straftaten von aktiven und ehemaligen Vereinsmitgliedern begründet. Bei Durchsuchungen im August bei acht Vereinsmitgliedern war unter anderem umfangreiches nationalsozialistisches und fremdenfeindliches Material sichergestellt worden.

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