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Amerikanische Vertretung : Vom Militärkrankenhaus zum Generalkonsulat

Logistik-Hub: Der Komplex an der Gießener Straße bietet auf etwa neun Hektar Platz für über 1000 Bedienstete. Bild: dpa

Vor 15 Jahren zogen Amerikas Diplomaten vom Frankfurter Westend in ein Hospital nach Eckenheim. Das kostete Millionen und machte die Stadt zu einem der wichtigsten Standorte Washingtons weltweit.

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          Für Peter Bodde waren es harte Jahre. Vielleicht die anstrengendsten seiner gesamten Karriere. Zwar war der schwergewichtige Diplomat später auch noch als Botschafter in Malawi und Libyen. Aber die Zeit als amerikanischer Generalkonsul in Frankfurt dürfte ihm nachhaltig in Erinnerung geblieben sein. Bodde, dessen Vater William zwischen 1983 und 1986 ebenfalls Generalkonsul in Frankfurt gewesen war, wurde 2002 an den Main versetzt und damit beauftragt, den Umzug der damals schon fünftgrößten amerikanischen Vertretung in der Welt – nur die Botschaften in London, Mexiko-Stadt, Kairo und Bangkok hatten noch mehr Personal – zu bewerkstelligen.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein Vorhaben, das profaner klingt, als es tatsächlich war. Schließlich sollte die große und komplexe Dienststelle mit ihren rund 800 Mitarbeitern nicht nur innerhalb von zwei Jahren aus ihrem beengten Quartier an der Siesmayerstraße im Westend in ein leerstehendes Militärkrankenhaus in Eckenheim umziehen, sondern gleichzeitig um weitere 300 Arbeitsplätze erweitert und so zum weltweit größten diplomatischen Zentrum Amerikas überhaupt werden.

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