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Gewerbesteuerzahler : Wer Frankfurt finanziert

Leuchtturm: Sanofis Anlage in Höchst bleibt das Power-Haus der Frankfurter Industrie. Bild: Michael Kretzer

Die Unternehmen mit den höchsten Türmen überweisen nicht die meiste Gewerbesteuer. Andere Quellen sind da für Frankfurts Kasse weitaus ergiebiger.

          Die Industrie fristet in Frankfurt ein randständiges Dasein. In der Innenstadt finden sich Großbetriebe des verarbeitenden und produzierenden Gewerbes, wie diese Branche auch genannt wird, naturgemäß nicht. So stechen sie weit weniger ins Auge als die Bankentürme. Doch wenn es um die Rolle als Gewerbesteuerzahler geht, treten die Deutsche Bank, die Commerzbank und andere namhafte Adressen mit glänzenden Hochhäusern hinter die Industrie zurück. Das zeigen die neuen Zahlen der Kämmerei zu den Vorauszahlungen der 100 größten Betriebe in der Stadt, die dieser Zeitung vorliegen. Verglichen mit dem Januar hat sich der Abstand zwischen der Industrie und den Banken sogar leicht vergrößert. Und das, obwohl der Arzneimittelhersteller Sanofi mit Sitz in Höchst als jahrelang größter Gewerbesteuerzahler mittlerweile etwa 200 Millionen Euro weniger an die Stadt überweist als noch vor vier Jahren.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aber noch etwas fällt beim Blick auf die neuen Zahlen und jene vom Januar auf: Die Vorauszahlungen aus den sonstigen Geld- und Kreditinstituten sind nach oben geschossen. Dahinter verbergen sich Fondsgesellschaften und Wertpapierhändler, die nicht direkt einer Bank zugeordnet sind. Das trifft etwa auf Union Investment zu, die in Frankfurt ansässige Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen Banken.

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          Datacenter-Betreiber legen zu: Die Rechenzentren stehen in Frankfurt seit Jahren für die Wachtumsbranche schlechthin. Selbst in der Rezession 2008/09 haben sie ihre Geschäfte ausgeweitet und seitdem noch viel mehr. Dies liegt an der Internetnutzung. Die Daten, die etwa per Smartphone abgefragt werden, liegen in Hochleistungsrechnern in Datacentern, die zur Gruppe „Sonstige“ unter den Steuerzahlern gehören. Bilderstrecke

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