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Universität Mainz : Neuer Ansatz bei Schilddrüsenkrebs

Erkrankte Schilddrüse: Das Krebswachstum kann mit einer spezielle Kamera aufgenommen werden. Bild: dpa

Mehrere tausend Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Schilddrüsenkrebs. Forscher an der Universität Mainz entwickeln neue Ansätze zur Behandlung der weit verbreiteten Erkrankung.

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          Schilddrüsenkrebs ist oft heilbar, vor allem, wenn es sich um ein sogenanntes papilläres Karzinom handelt. In Deutschland erhalten jährlich mehrere tausend Menschen diese Diagnose. Bei einigen schlägt die Standardbehandlung mit radioaktivem Jod nicht an. Ihnen kann künftig vielleicht besser geholfen werden – dank neuer Erkenntnisse aus der Mainzer Universitätsmedizin.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bekannt ist, dass das papilläre Schilddrüsenkarzinom oft durch Veränderungen in zwei Genen verursacht wird. Ein internationales Forscherteam um den Zellbiologen Krishnaraj Rajalingam hat sämtliche Gene und Proteine der Krebszellen untersucht, um die Auswirkungen dieser Mutationen besser zu verstehen.

          Die Wissenschaftler fanden dabei mehrere bisher unbekannte Proteine, die das Krebswachstum fördern und deshalb als Ziele für mögliche neue Medikamente dienen könnten. Einer dieser Eiweißstoffe entsteht durch die Fusion zweier Gene. Die Mainzer Studie wurde von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

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