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Uniklinik Frankfurt und Corona : „Wir sind gut vorbereitet“

Gefasst: Jürgen Graf glaubt, die Lage im Griff behalten zu können. Bild: Frank Röth

Die Zahl der Corona-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt. Jürgen Graf, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt, warnt vor Panik. Der drohende Pflegekräftemangel bereitet ihm allerdings Sorgen.

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          Im Frühjahr wurde die Uniklinik in zwei völlig unabhängig voneinander operierende Häuser, eines für Corona-Patienten und eines für Nicht-Corona-Patienten, unterteilt. Auch das Personal durfte zwischen den Häusern nicht wechseln. Laufen ähnliche Vorbereitungen wieder?

          Marie Lisa Kehler

          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Nicht in dieser Extremform. Wir haben im Frühjahr auch die Grenzen dieses Konzepts kennengelernt. Manche Leistungen können Sie tatsächlich nur in dem einen oder anderen Bereich abbilden. Nun halten wir es aus krankenhaushygienischen Gesichtspunkten nicht mehr für notwendig, es derart weiträumig infrastrukturell zu trennen. Wir haben gelernt, mit welchen Maßnahmen wir in einem Gebäude durch sogenannte graue Übergangszonen getrennte Versorgungsbereiche im hygienischen Sinne aufrecht halten können.

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