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Uni-Klinik Marburg : Übereinkunft zu Partikeltherapie weiter offen

Auch drei Wochen nach Ablauf der vom Land gesetzten der Frist zur Inbetriebnahme der Marburger Anlage zur Krebsbehandlung ist unklar, wann dort Patienten bestrahlt werden.

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          Auch gut drei Wochen nach Ablauf der Frist zur Inbetriebnahme der hochmodernen Marburger Anlage zur Krebsbehandlung ist noch nicht in Sicht, wann dort Tumorpatienten bestrahlt werden können. Vertreter des Landes Hessen und der Rhön-Klinikum AG verhandeln weiter in dieser Angelegenheit, wie beide Seiten auf Anfrage mitteilten.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Land hatte von der Rhön-Klinikum AG und dem - von dem börsennotierten Konzern mehrheitlich getragenen - Uni-Klinikum Gießen und Marburg erwartet, die rund 120 Millionen Euro teure Partikeltherapieanlage bis 31. Dezember 2012 in den Regelbetrieb zu nehmen. Dies ist allerdings wegen anhaltender technischer Schwierigkeiten nicht geschehen.

          Rhön: Wollen nicht spekulieren

          Offenbar gibt es auch keine neue Frist. „Wir können und wollen nicht öffentlich darüber spekulieren, ob und gegebenenfalls wann wir sie zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können“, ließ ein Konzernsprecher auf die Frage wissen, ob das Rhön-Klinikum bis zur Vorlage seiner Jahresbilanz 2012 im April eine Übereinkunft mit dem Land anstrebt.

          Das Wissenschaftsministerium hält sich ebenso weiter bedeckt. Wie schon in den vergangenen Monaten heißt es dort, die Gespräche dauerten an. Derweil nutzt der Medizintechnikhersteller Siemens Health Care als Erbauer der Anlage diese für seine technische Forschung. Die Rhön AG hatte die Anlage im Sommer 2011 an Siemens übertragen und im Gegenzug 86 Millionen Euro erhalten, wie ein Rhön-Sprecher seinerzeit der „Gießener Allgemeinen“ bestätigte.

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