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Unglück im Chemieunterricht : Vor der Explosion ein Experiment

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Einsatz: Die Explosion im Chemieunterricht in Bad Arolsen rief unter anderem Feuerwehrleute auf den Plan Bild: dpa

Der Lehrer gilt in seinem Beruf als sehr erfahren und machte nicht sein erstes Chemie-Experiment. Dennoch kam es unvermittelt im Unterricht zu einer Explosion. Ursache: weiter unklar.

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          Das schiefgelaufene Chemie-Experiment an einem Gymnasium in Bad Arolsen hat der Lehrer zu verantworten. Am Dienstag war es während des Unterrichts zu einer Explosion gekommen, bei der drei Schülerinnen leicht verletzt wurden. „Er kann sich nicht erklären, wie es dazu kam“, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei in seinem Beruf sehr erfahren und „vollkommen entsetzt“.

          Der Chemielehrer hatte den Angaben zufolge Blitzlichtpulver an einem Versuchsplatz hergestellt, der durch eine Scheibe vom Chemiesaal abgetrennt werden kann.

          Drei Schüler verletzt

          Dafür verwendete er Magnesium und Kaliumchlorat. Die Schüler saßen während des Versuchs an Tischen im Klassenraum verteilt.

          Bei der Explosion wurden drei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren von Glassplittern der zu Bruch gegangenen Scheibe des Rauchabzuges getroffen. Zwei von ihnen erlitten leichte Schnittwunden, die dritte nur Kratzer. Die anderen 22 Menschen im Raum blieben unverletzt.

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