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Früherer Limburger Bischof : Umzug von Tebartz-van Elst abgeschlossen

  • Aktualisiert am

Südwärts: Die Umzugswagen haben Limburg mittlerweile gen Regensburg verlassen Bild: Fricke, Helmut

Der abberufene Bischof Tebartz-van Elst zieht aus Limburg weg. Das Bistum arbeitet zwar noch immer die turbulente Vergangenheit auf. Der jetzige Leiter der Diözese sieht aber Fortschritte.

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          Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat seine Wohnung auf dem Domberg geräumt. „Der Umzug ist beendet“, sagte ein Bistumssprecher. Der abberufene Bischof Tebartz-van Elst zieht nach Regensburg in eine Privatwohnung. Mehrere Umzugswagen waren bereits am Montag vorgefahren.

          Das Bistum bezeichnete den Auszug als entscheidenden Schritt für die Diözese. Diese sei mittlerweile „auf dem Weg der Versöhnung“ ein deutliches Stück vorangekommen, sagte der Leiter des Bistums, Weihbischof Manfred Grothe. „Ich erlebe im offenen Austausch und in vertrauensvollen Gesprächen, dass die Ereignisse der Vergangenheit aufgearbeitet werden.“

          Worte des Dankes

          Grothe sagte, er habe sich von dem früheren Limburger Bischof persönlich verabschiedet. Dessen Amtszeit dürfe nicht einfach aus der Geschichte des Bistums gestrichen werden. „Bei allem, was gewesen ist, danke ich ihm für seinen Dienst und weiß, dass er mit seinem Bischofsamt eine große Hoffnung verbunden hat und diesen Weg in Fleiß und großem Einsatz gegangen ist.“ Er wünschte ihm eine „baldige neue berufliche Perspektive“.

          Tebartz-van Elst war nach dem Skandal um die drastisch gestiegenen Kosten für den neuen Bischofssitz und wegen des Streits um seine Amtsführung Ende März als Limburger Bischof abberufen worden. Seitdem leitet Weihbischof Grothe die Diözese. Tebartz-van Elst will im bayerischen Regensburg leben, bis er eine neue Aufgabe erhält.

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