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Umweltzentrum Hanau : Naturvielfalt für Tier und Mensch

Vom ersten Tag an dabei: Gabriele Schaar-von Römer, Leiterin des Umweltzentrums Hanau. Bild: Lucas Bäuml

Im Umweltzentrum Hanau wurde in den vergangenen 20 Jahren viel erreicht zur Förderung des Bewusstseins für eine gesunde Umwelt. Zu tun gibt es aber mehr denn je.

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          In der Nähe quakt ein Frosch, Vögel zwitschern, und frühe Insekten brummen leise. Hier fühlen sie sich wohl, vor allem wenn das Frühjahr erwacht. Der Tisch ist für kleine Tiere reichlich gedeckt, auch an Orten zum Nestbau fehlt es nicht, unter freiem Himmel ebenso wie in Insektenhotels. Die Vögel können sich etwa in der Apfelhecke „Malus Everest“ einnisten. Sie fängt gerade an zu blühen, im Herbst werden aus den Blüten kleine Äpfel, verzehrbar, aber ziemlich sauer, wie Gabriele Schaar-von Römer erklärt. Die Hecke soll den Besuchern des Naturgartens des Umweltzentrums Hanau eine ökologische Alternative für Zauneinfassungen aus Holz, Kunststoff oder Steinen vorführen.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Vor 20 Jahren wurde der ökologische Erlebnisgarten angelegt als wichtiger Bestandteil des neuen Umweltzentrums. Mittlerweile hat er sich zum kleinen Naturparadies entwickelt, in dem Kinder wie Erwachsene Belange und Bedeutung der Natur für alle Lebewesen erfahren können. Nur dort gibt es ein Präriebeet mit robusten nordamerikanischen Stauden, Gräsern und Kräutern als Vorbild für Hobbygärtner oder ein Pizzabeet, auf dem alles wächst, was man als gesunden Pizzabelag braucht: Oregano, Tomaten, Zucchini und Zwiebeln. Nach der Ernte wird gemeinsam Pizza gebacken. „Nur den Salamibaum suchen manche Kinder noch vergeblich“, sagt Schaar-von Römer und schmunzelt.

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