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Schwarz-Grün kontra Opposition : Umstrittenes Gesetz zu Abkehr von „Turbo-Abi“ beschlossen

  • Aktualisiert am

Verteidigung: Alle Vorschläge, die Frage anders zu regeln, seien geprüft worden, sagte Kultusminister Alexander Lorz Bild: dpa

Auch laufende fünfte, sechste und siebte Gymnasialklassen in Hessen dürfen künftig von G8 zum Abitur nach neun Jahren. So sieht es ein umstrittenes Gesetz vor, das Schwarz-Grün beschlossen hat.

          Mit schwarz-grüner Stimmenmehrheit hat der hessische Landtag in Wiesbaden umstrittene Änderungen am Schulgesetz verabschiedet. Nach dem neuen Gesetz dürfen auch laufende fünfte, sechste und siebte Gymnasialklassen von G8 zum Abitur nach neun Jahren (G9) zurückkehren.

          CDU und Grüne wollen so dem Wechselwunsch vieler Eltern nachkommen. Zugleich soll Vertrauensschutz gelten für Eltern, die ihre Kinder bewusst für G8 angemeldet haben. Das macht das Verfahren so kompliziert, dass sich an vielen Schulen die Umstellung nicht verwirklichen lässt.

          Zur dritten Lesung am Donnerstag hatte die Koalition den Entwurf nicht mehr verändert. Alle Vorschläge, die Frage anders zu regeln, seien geprüft worden, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Sie hätten sich aber als nicht haltbar erwiesen. Sprecher von SPD, FDP und Linkspartei kritisierten abermals, die Regelung trage Unruhe in die Schulen, ohne den Eltern zu helfen.

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