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F.A.Z.-Umfrage zur Landtagswahl : Grüne werden in Hessen immer stärker – die FDP bangt

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Für Schwarz-Grün wird es eng: Ministerpräsident Bouffier und Grünen-Chef Tarek Al-Wazir im Juli gemeinsam im Bundesrat. Bild: dpa

Knapp drei Wochen vor der Wahl in Hessen erzielen die Grünen in der neuen Umfrage von F.A.Z. und FFH ihr bestes Ergebnis. CDU, SPD und FDP verlieren. Rechnerisch sind damit derzeit drei Regierungen möglich.

          Dreieinhalb Wochen vor der hessischen Landtagswahl sind die Grünen im Aufwind. Wenn schon am kommenden Sonntag gewählt würde, kämen sie auf 18 Prozent der Stimmen. Das ergibt eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von HitRadio FFH und der F.A.Z. Damit liegen die Grünen fünf Prozentpunkte besser als in der Juni-Umfrage und sieben Punkte über ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl 2013.

          Mit 29 Prozent liegt die CDU unverändert vorn. Sie verliert im Vergleich zur Juni-Umfrage zwei Prozentpunkte, desgleichen die SPD, die derzeit bei 23 Prozent steht. Viertstärkste Kraft würde die AfD, die um zwei Punkte auf 13 Prozent zulegt. Die Partei „Die Linke“ liegt unverändert bei acht Prozent, die FDP fällt von acht auf sechs Prozent. Gut die Hälfte der Wahlberechtigten (51 Prozent) ist noch nicht sicher, ob sie wählen wollen und, wenn ja, wen.

          Drei Regierungskonstellationen sind denkbar

          Damit wären rechnerisch drei Regierungskonstellationen denkbar: eine Große Koalition aus CDU und SPD, ein sogenanntes Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP und erstmals seit längerem wieder auch Rot-Grün-Rot.

          Bei der Landtagswahl 2013 hatte die CDU 38,3 Prozent erreicht, die SPD kam auf 30,7 Prozent, die Grünen lagen bei 11,1 Prozent. Die Linkspartei hatte 5,2 Prozent und die FDP 5,0 Prozent erreicht. Die AfD hatte mit 4,1 Prozent den Einzug in den Landtag damals nicht geschafft.

          Wie die hessischen Spitzenpolitiker bewertet werden und welche Themen den Hessen besonders unter den Nägeln brennen, ist an diesem Donnerstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen und im Programm des hessischen Privatsenders HIT RADIO FFH zu hören. Die Forschungsgruppe Wahlen hat zwischen dem 24. September und dem 1. Oktober in Hessen 1038 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtigte telefonisch befragt.

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