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Das Verbraucherthema : Kein Schwein blickt mehr durch

Eine Frage der Haltung: Label für Fleisch stellen unterschiedliche Anforderung an Landwirte. Bild: dpa

Während sich die Politik weiter an einem Tierwohl-Label für Fleisch abarbeitet, schaffen Tierschützer, Händler und Bauern mit eigenen Siegeln Fakten. Doch welches Label steht wofür? Ein Überblick.

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          Nackensteak, Bauchfleisch, Hähnchenspieße und Putenbrust – die Kühltheken im Supermarkt sind gut gefüllt. Mit den Temperaturen steigt der Fleischkonsum. Die Deutschen grillen wie die Weltmeister, und sie kaufen Würstchen und Steaks gern im Supermarkt und im Discounter ein, oft zu Preisen, die nur eine hocheffiziente und industrialisierte Landwirtschaft mit Massentierhaltung möglich macht. Das passt nicht ganz zum aktuellen Ernährungsreport, wonach 85 Prozent der Verbraucher wissen möchten, wie die Tiere gehalten werden, ob sie etwa Tageslicht sehen oder sogar frische Luft schnuppern durften.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Anders als bei frischen Eiern, bei denen auf der Verpackung stehen muss, ob sie aus Freiland- oder Bodenhaltung stammen, gibt es für Fleisch keine gesetzlichen Vorschriften. Das soll auch so bleiben, wenngleich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in den nächsten zwei, drei Jahren ein staatliches Tierwohl-Label auf den Weg bringen will, an dessen Plänen sich schon ihr Vorgänger abgearbeitet hat. Fraglich ist, ob das Label für mehr Klarheit sorgen wird, da es zusätzlich zu den Siegeln kommen soll, die bereits auf dem Markt sind, vornehmlich für Schweine- und Geflügelfleisch.

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